Realschule plus Kirn
 

-Integrative Realschule-
 

rathaus1 realschule-plus_logo
  • Jahrespraktikum
  • Praxistag

    Praxistag

    NetObjects Web Design Placeholder

    L
    Motivation zum Einstieg ins Berufsleben

    An der Realschule plus Kirn wird bereits seit einigen Jahren erfolgreich das Projekt eines wöchentlichen Praxistages umgesetzt. Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 8 sammeln an einem Tag der Woche, zurzeit mittwochs, praktische Erfahrungen in einem Betrieb der näheren Umgebung, um Berufsbilder und potenzielle Ausbildungsbetriebe kennenzulernen. Im Anschluss an ein zweiwöchiges Blockpraktikum beginnt der wöchentliche Praxistag in der Regel Anfang März, also im zweiten Schulhalbjahr der achten Klasse, und endet mit dem ersten Schulhalbjahr der neunten Klasse.

     

    Zur Entwicklung des Praxistages

    Mit dem Schuljahr 2007/2008 startete in den
    rheinland-pfälzischen Schulen der Regionen Trier und Koblenz für die Jahrgangsstufe 9 das Modellprojekt „Praxistag". Danach wurde der Praxistag Zug um Zug landesweit eingeführt.

    Der „Praxistag" hat sich bereits in mehreren Modellprojekten bewährt. Schülerinnen und Schüler sollen möglichst früh praktische Erfahrungen in Betrieben sammeln, um so ihre Chancen auf eine reguläre Berufsausbildung zu erhöhen. Die Durchführung des Praxistags erfolgt in Zusammenarbeit mit Schulen, Kammern, Arbeitsagentur und Kommunen.

    Die Schülerinnen und Schüler arbeiten ein Schuljahr lang einen Tag pro Woche in einem Unternehmen oder einer Verwaltung. Wichtige Ziele sind, einen Motivationsschub für die Jugendlichen zu erreichen, die Zahl der Abbrecher während der Berufsausbildung zu senken und deutlich mehr Schüler als bisher in ein Ausbildungsverhältnis zu vermitteln.

    Das Projekt startete mit einem einwöchigen Blockpraktikum vor den Herbstferien. Während dessen konnten sich Betrieb und Jugendlicher „beschnuppern". Die Betreuung durch und der Kontakt zu den Lehrkräften bestehen während des ganzen Projekts. Ein Wechsel des Betriebs oder Berufs ist unter Umständen möglich.

    Die Jugendlichen lernen den Betrieb bzw. den Beruf intensiv über einen längeren Zeitraum kennen. Durch die Anwendungsmöglichkeiten in der Praxis begreifen sie den Sinn des schulischen Lernens und sind motivierter, angesichts der Aussicht auf einen Ausbildungsplatz, ihre schulischen Leistungen zu verbessern.

    Viele Unternehmen suchen motivierten Nachwuchs. Besonders für Handwerksbetriebe ist der Praxistag eine ideale Möglichkeit der Nachwuchssicherung und der gezielten Heranführung potentieller Lehrlinge an eine Ausbildung. Die Betriebe können die Fähigkeiten der Jugendlichen besser einschätzen, wenn sich beide Seiten über einen längeren Zeitraum kennen gelernt haben. Dann ist auch nicht nur der Notendurchschnitt dafür ausschlaggebend, ob sich ein Betrieb für eine Absolventin oder einen Absolventen bei der Lehrstellenvergabe entscheidet. Eine intensive Beschäftigung mit dem künftigen Beruf verringert die Abbrecherquote der späteren Auszubildenden.

    Die örtlichen Handwerkskammern helfen bei der Suche nach einem individuell geeigneten Praktikumsplatz. Aber auch die Eigeninitiative der Jugendlichen ist gefordert, sich selbstständig und aktiv einen Praktikumsplatz zu sichern.

    Im Vorfeld findet eine intensive Vorbereitung statt. Vertiefende Berufsorientierungsmaßnahmen trainieren gezielt die fachliche, persönliche und soziale Kompetenz der Schüler. Auch Aspekte wie Pünktlichkeit, Ordentlichkeit und Zuverlässigkeit werden geschult. Wichtig bei der Durchführung der Praxistage ist eine kontinuierliche Begleitung der Schülerinnen und Schüler sowie eine intensive, zeitnahe Nachbereitung in der Schule.

    Der Praktikumsbetrieb hat die Möglichkeit, Vorschläge zur Ergänzung des Unterrichts einzubringen. Die Ergebnisdokumentation in Form von Arbeitsmappen oder Praxistagebüchern helfen, das Projekt zukünftig zu verbessern.

    .“Schule machen“, Magazin des Ministeriums für Bildung, Jugend und Kultur, 2007/2008

     

     

  • Projekte
  • Berufswahlportfolio
  • Berufseinstiegsbegleitung - CJD
  • Berufsberatung
  • Fotogalerie

Berufsorientierung an der
Integrativen Realschule plus Kirn

 

Überblick

  • Schreiben von Bewerbungen und Lebensläufen im Rahmen des WPF- und Deutschunterrichts
  • Zusammenarbeit mit der Gewerbeinitiative Kirner Land (GiK) bei Bewerbertraining und Vorstellungsgespräch
  • Patenschaft mit der Simona AG
  • Besuche bei und ständiger Kontakt mit der Arbeitsagentur
  • Projekttage
  • Praxistag im Anschluss an das 14-tägige Praktikum

Ziele der vertieften Berufsorientierung und des Praxistages

Schülerinnen und Schüler sollen so früh und so weit wie möglich praktische Erfahrung in Betrieben sammeln können.

Die vertiefte Berufsorientierung hat daher folgende Ziele:

  • die Berufsfindung der Schülerinnen und Schüler durch konkrete Erfahrungen in der Berufswelt, z.B. durch Praktika, zu präzisieren
  • ihre Ausbildungsfähigkeit zu fördern,
  • sie zur Berufsreife zu führen und
  • ihre Chancen auf Vermittelbarkeit in die Berufsausbildung zu erhöhen.
  • Deshalb wird für Schülerinnen und Schüler ein wöchentlich stattfindender Praxistag (eintägiges Praktikum) in Betrieben ermöglicht. So sollen Schülerinnen und Schüler fachliche, personale und soziale Kompetenzen erwerben, die sie in der beruflichen wie auch der schulischen Ausbildung brauchen. Die Verknüpfung zwischen schulischem und betrieblichem Lernen sollte so angelegt sein, dass ein Übertritt in die Berufs- und Arbeitswelt möglichst reibungslos erfolgt und den Jugendlichen neue Wege beim Einstieg ins Berufsleben eröffnet werden.

Konkret sind als Ziele des Praxistages zu nennen:

  • Sammeln von intensiver (Vor-) Erfahrung in Berufsleben, Arbeitswelt, Berufsfeld und Beruf,
  • praxisgebundene berufliche Orientierung,
  • eigenständiges und eigenverantwortliches Lernen,
  • Motivationsschub für das Lernen insgesamt,
  • eigenständige Mitarbeit und selbstverantwortliches Arbeiten in den Betrieben,
  • originär und erlebbar vermittelte Erfahrungen der Arbeits- und Wirtschaftswelt,
  • aktive Integration der Schülerinnen und Schüler in den Arbeitsprozess,
  • Erwerb von fachlichen Kompetenzen,
  • Vermittlung von überfachlichen Kompetenzen
  • Entwickeln eigener Potentiale, Erkennen persönlicher Neigungen und Stärken,
  • Verbesserung der Ausbildungsreife,
  • gezielte und begründete Berufswahl.
  • Häufigere Vermittlung in ein Ausbildungsverhältnis
  • Letztlich eine geringere Abbruchsquote während der Ausbildung

Nachbereitung des Praxistages

  • Die erstellte Dokumentation der Schüler kann Grundlage der Zeugnisnote in „Arbeitslehre“ sein.
  • Auf dem Zeugnis wird vermerkt, dass der Schüler am Praxistag teilgenommen hat. Zusätzlich erhält der Schüler ein Zertifikat, das über seine Leistungen im Praktikum Auskunft gibt. Die Rückmeldung aus dem Praktikumsbetrieb sollte einbezogen werden.
  • Die Rückmeldungen der Firmen zu den Erfahrungs-, Lern- und Arbeitsbereichen des Praxistages sollten in die unterrichtliche Nachbereitung einbezogen und schulintern evaluiert werden.
  • Letztlich sollte Ziel sein, ein verlässliches Übergangsmanagement zu schaffen, das die Schülerinnen und Schüler bis zur Vermittlung in die Berufsausbildung begleitet. (Erfolge des Praxistages werden teilweise erst im beruflichen Umfeld festgestellt.)